heavy.at   14.5.2021 22:05    |    Benutzerkonto
» contator.net » Freizeit » heavy.at » Magazin » Heavy-News  
 

Wir brauchen Cookies, siehe unsere Datenschutzerklärung.















Neueste Artikel

Guns n'Roses Konzert in Wien 2022
Guns n'Roses zum Lockdown: Brasilien
Guns n'Roses verschieben Tour auf 2022
Nova Rock 2021 auch abgesagt
Konzerte und Festivals 2021 abgesagt
Alkbottle wird aufgelöstVideo im Artikel!
Corona ändert Metal-Welt
Spotify-KI erkennt Stimmung
Marko Hietala zieht sich zurück
Kiss Goodbye Pre-ShowVideo im Artikel!
mehr...








Jugendstudie 2021


Aktuelle Highlights

Histo Cup 2021


 
heavy.at Heavy-News
Aktuell  18.07.2018 (Archiv)

Betrüger bei Musik-Downloads?

Forscher der Technischen Universität Wien (TU Wien) haben ein Statistik-Modell in Form eines Algorithmus entwickelt, das Betrügereien bei den Verkaufszahlen von im Internet vertriebenen Musikstücken mit hoher Zuverlässigkeit aufdeckt.

Damit soll die Musikbranche transparenter und fairer werden. Denn bisher mussten sich Musiklabels und Bands darauf verlassen, dass die großen Musikplattformen die richtigen Zahlen weitergeben und korrekte Honorare überweisen - ein Streit, der die Musikindustrie seit Jahren beschäftigt.

Um korrekt zu ermitteln, wie oft Musiktitel auf großen internationalen Plattformen wie iTunes, Spotify oder YouTube angeklickt werden, haben die Wissenschaftler aus Wien mit der Musikvertriebs-Firma Rebeat Innovation zusammengearbeitet. Für das zu entwickelnde Betrugsbekämpfungs-Tool wurden riesige Datensätze mit über 100 Mio. Einzelbeobachtungen aus der Musikbranche analysiert.

Die Labels bekamen schon bisher Abrechnungen, wie viel Umsatz wann gemacht wurde. Ob das stimmte, ließ sich kaum kontrollieren. 'Natürlich kann man sich den zeitlichen Verlauf der Verkaufszahlen ansehen, und beobachten, ob es Auffälligkeiten gibt. Aber das nützt wenig. Wir haben festgestellt, dass die entscheidende Information im relativen Verhältnis zwischen den Verkaufszahlen der einzelnen Anbieter liegt', erläutert TU-Wien-Statistikerin Nermina Mumic.

Wenn sich ein Lied auf einer Online-Plattform doppelt so häufig verkauft wie auf einer anderen, so die Expertin, dann wird sich dieses Verhältnis typischerweise nicht abrupt ändern. Die Verkaufszahlen entwickeln sich näherungsweise parallel - kometenhaft steigende Klickzahlen auf YouTube sollten normalerweise auch mit rasant steigenden Downloadraten auf itunes einhergehen. Alles andere sei verdächtig.

'Aber das alleine genügt auch noch nicht', sagt Mumic. 'Die Sache ist noch komplizierter: Es gibt wöchentliche oder monatliche Schwankungen, die ganz normal sind.' Das Statistikmodell muss also die üblichen Schwankungen von betrügerischen Datenschummeleien unterscheiden. 'Wenn man die Daten mit bloßem Auge untersucht, findet man auf den ersten Blick viele merkwürdige Auffälligkeiten, aber viele von ihnen sind ganz normal. Um statistisch erklärbare Unregelmäßigkeiten von echten Fehlern oder Betrügereien zu unterscheiden, benötigt man statistische Werkzeuge, die es bisher in dieser Form noch nicht gab.'

Um die neuen statistischen Werkzeuge zu testen, wurden manche der Originaldaten aus der Musikindustrie probeweise manipuliert. 'Unsere Software hat über 92 Prozent der Manipulationen aufgedeckt', freut sich Mumic und ergänzt: 'Das ist eine extrem gute Quote, und wir glauben, sie noch weiter verbessern zu können.' Die einzige Möglichkeit, die Software zuverlässig zu überlisten, wäre eine Absprache zwischen allen Musik-Anbietern weltweit, sämtliche Daten auf genau abgestimmte Weise zu fälschen - und das sei extrem unrealistisch.

pte/red

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Download #Musik #Streaming



Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Sicher Einkaufen im Internet
Viele Österreicher vergleichen Angebote am liebsten online gemütlich von der Couch aus, anstatt von Laden...

Betrug schädigt Werbung
Raubkopierer sowie Bot-Traffic fügen der Online-Werbeindustrie in den USA mit 8,2 Mrd. Dollar jährlich de...

Piraterie ohne Skrupel
Mit Content-Piraterie im Internet haben nur die wenigsten User ein Problem. Eine überraschend große Mehrh...

Musikindustrie überprüft Ebay
Zwischen 10 oder 12 Euro hatten die CDs gekostet -- da fiel es vielen Ebay-Bietern schwer, nein zu sagen....

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Ins Forum dazu posten...
Betreff/Beitrag:

   






Top Klicks | Thema Aktuell | Archiv

 

Veröffentlichungen:
  ASP
  Lab
  Nora
  Tool
  WE
Klicken Sie sich durch zu Releases, Forum, Back-Katalog, Reviews und Bewertungen...

 

 


Genesis SUV


Technik für Konferenzen


Jaguar Continuation


Mercedes EQA 2021


VW Golf R 8


Hyundai Tucson neu

Aktuell aus den Magazinen:
 Bonus und Vierfach-Jackpot Freitagsziehung doppelt spannend
 Registrierungspflicht ab 19. Mai Freizeit und Events erfordern wieder Kontaktdaten
 Guns n'Roses 2022 Tour bringt Konzert in Wien
 Wie funktionieren NFT? Kunst stellt die Frage nach Zertifikaten
 3,6 Mio. Euro für 6 Richtige Lotto 6 aus 45 liefert wieder Jackpot-Reihe

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Rechtliches
Copyright © 2021    Impressum    Datenschutz    Kontakt    Sitemap    Wir gendern richtig!
Tripple